9. Januar 2026

ERSTE WOCHE DAKAR 2026: JUNGES TALENT ÜBERRASCHT!

Nach sechs anspruchsvollen Dakar-Etappen genießen die Eurol-Teilnehmer einen wohlverdienten Ruhetag in Riad. Auffällig ist, dass bei Eurol Rallysport, Toyota GAZOO Racing SA sowie Kuipers-Jongbloed vor allem das junge Talent mit überraschend starken Leistungen überzeugt. Lesen Sie hier die Zusammenfassung der ersten Woche.
Eurol-Rally-Sport-Rustdag-Website
Trucks

Die ersten sechs Etappen waren für die Trucks eine echte Materialschlacht. Von den 45 Trucks, die an den Start gegangen sind, befinden sich laut Statistik der Organisation nur noch 12 im Kampf um die Gesamtwertung.

Mitchel van den Brink und seine Crew von Eurol Rallysport legten einen hervorragenden Start hin, indem sie den Prolog gewannen und in den ersten Etappen die Führung in der Gesamtwertung übernahmen. In Etappe 4 verlor Mitchel 12 Minuten auf Martin Macik, der damit neuer Gesamtführender wurde. In der sechsten Etappe verlor Macik jedoch viel Zeit, sodass Mitchel die Spitzenposition wieder übernehmen konnte. Macik, Loprais und Zala liegen innerhalb einer Stunde Rückstand, sodass ein spannender zweiter Teil der Dakar Rally bevorsteht. Martin van den Brink fungiert als schnelle Assistenz für Mitchel. Trotz großer Probleme in Etappe 2 liegt er weiterhin in den Top 10 der Gesamtwertung.

Jongbloed-Dakar-Rustdag-Website

Bei Kuipers-Jongbloed ist Rookie Kay Huzink mit seiner Crew die große Überraschung. Kay fährt eine konstante Rallye mit täglichen Top-10-Platzierungen und konnte in Etappe 5 sogar den zweiten Platz erreichen. Durch diese Leistung belegt Kay nun Rang fünf in der Gesamtwertung. Sein Onkel Gert Huzink startete ebenfalls stark und gewann sogar Etappe 2. In Etappe 5 ging es jedoch schief: Gert verlor den Allradantrieb und musste aufgeben. Gert Huzink und seine Crew fahren nun als Dakar Experience Team zur Unterstützung von Kay weiter.

Gesamtwertung – Trucks:

1  MITCHEL VAN DEN BRINK, Eurol Rallysport 28:04:08 Std.
2  Martin Macik, MM Technology + 35:24 min.
3  Ales Loprais, De Rooy + 46:10 min.
5  KAY HUZINK, KUIPERS-JONGBLOED + 2:11:01 Std.
9  MARTIN VAN DEN BRINK, Eurol Rallysport + 4:30:01 Std.

TOYOTA-GAZOO-Rustdag-Website
Autos

Die drei Fahrer des südafrikanischen Teils des Toyota GAZOO Racing Werksteams befinden sich in einer guten Ausgangsposition für eine Topplatzierung in der Gesamtwertung. Die Konkurrenz durch die Dacia-Werksfahrer sowie die Werksteams von TGR WRC und Ford ist jedoch groß. In der letzten Etappe übernahm Nasser Al Attiyah die Gesamtführung von Henk Lategan. Aktuell ist Saood Variawa nach Henk Lategan der schnellste Toyota-Fahrer in der Gesamtwertung. Wie bereits bei den Trucks ist es auch hier das junge Talent, das mit konstanten Leistungen und regelmäßigen Top-10-Platzierungen überzeugt. Guy Botterill erzielte mit einem dritten Platz in Etappe 3 das beste Tagesergebnis des Teams.

Gesamtwertung – Autos:

1  Nasser Al Attiyah, Dacia 24:18: 29 Std.
2  HENK LATEGAN, TGR WRC + 6:10 min.
3  Nani Roma, Ford + 9:13 min.
11 SAOOD VARIAWA, TGR SA + 29:31 min.
12 JOAO FERREIRA + 31:56 min.
17 GUY BOTTERILL +1:03:06 Std.

Ian-Olthof-Rustdag-Website
Motorräder

Ian Olthof bestreitet die Dakar Rally als Teil des HT Rally Raid Teams mit dem Ziel, die Rallye zu beenden und nicht primär auf ein Ergebnis zu fahren. Dennoch kann sein 44. Platz von den noch 97 verbliebenen Fahrern in der Gesamtwertung als ausgezeichnete Leistung gewertet werden. Aufgrund einer Schulterverletzung hatte Ian eine schwierige dritte Etappe, konnte sich danach jedoch gut erholen.

Gesamtwertung – Motorräder:

1  Daniel Sanders, KTM Factory +24:01:00 Std.
2  Ricky Brabec, Honda HRC + 0:45 min.
3  Luciano Benavides, KTM Factory + 10:15 min.
44 IAN OLTHOF, HT RALLY RAID + 8:22:43 Std.

Noch sechs anspruchsvolle Etappen stehen bis zum Ziel am 17. Januar in Yanbu bevor. Folgen Sie Eurol auf den Social-Media-Kanälen und bleiben Sie auf dem Laufenden!